Kolossale Chose:
Interview mit Prinz Chaos PDF Drucken
Prinz Chaos II hat sich um das Erbe Degenhardts in besonderer Weise und mit viel Enthusiasmus verdient gemacht. Der Liedermacher, der in Thüringen lebt, aus Bayern stammt und ein Erbe des Simplissisums-Gründers ist veranstaltet u.a. das Paradiesvogel-Festival. Er hat der neu gegründeten, was ebenfalls ein großes Verdienst ist, Website Hamcha - Menschen im Gespräch ein Interview gegeben. Wir bitten um freundliche Beachtung.

PrinzChaosHAMCHA: Prinz Chaos, hast Du Kollegen, die Du als Vorbilder betrachtest?
Prinz Chaos II.: „Vorbilder“ ist ein Begriff, mit dem ich nichts anfangen kann, weil, wenn man die Leute persönlich kennt, lernt man sie ja eben als Menschen kennen und dann gibt es da viel vorbildhaftes und viel nicht so vorbildhaftes. – Aber als Lehrer, so kann ich das sagen, haben mich als erstes Gerhard Polt und der Fredl Fesl mit ihren Platten geprägt. Das waren Platten in meiner frühen Kindheit, da haben die voll eingeschlagen. Die sind in jedem bayerischen Haushalt rauf und runter gelaufen, da kann ich mich sehr gut daran erinnern. Unmittelbar als Liedermacher habe ich dann irgendwann den Degenhardt entdeckt. – Ich hab eigentlich auch mein Handwerk gelernt, indem ich Degenhardt-Lieder gespielt und mir die Akkorde selber rausgesucht hab. Ich glaub, dass man mir das sehr anmerkt, denn erstens ist es so, dass die Harmonien beim Degenhardt ja nicht so ganz ohne sind, das ist nicht so leicht gewesen, die herauszufinden. Und wenn ich jetzt das Degenhard-Liederbuch zur Hand nehme und sehe, dass ich die richtigen Harmonien herausgefischt habe, bin ich schon auch stolz darauf.

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Foto: Hamcha