Kolossale Chose:

Barthel, Karl Wolfgang

kw_bartelKarl Wolfgang Barthel ist am 9. Mai 1929, im Jahr des Ausbruchs der großen Weltwirtschaftskrise des vorigen Jahrhunderts, in Berlin geboren. Sein Vater ist Arbeiterdichter  Max Barthel, seine Mutter Louise geborene Möbius. Er erlebte den schweren Luftangriff auf Dresden mit. Mit fünfzehn Jahren wurde er kurz vor Kriegsende noch zur Wehrmacht eingezogen.

Mit siebzehn Jahren veröffentlichte er sein erstes Gedicht. In Leipzig, Berlin und Worms studierte er Anglistik und Pädagogik.

Er war Reporter unter anderem für „Spiegel“ und „Stern“, Korrespondent, Redakteur einer Werbezeitschrift, Lektor in einem Schulbuchverlag, Ausbildungsleiter und Bildungsreferent in einem Großunternehmen sowie Fachautor für Berufsbildung und Betriebspsychologie. Seit 1987 schreibt er Liedertexte, von denen bisher mehr als tausendeinhundert  vertont und verlegt wurden. Seit 1995 erscheinen Bücher von ihm, deren Thematik Lyrik, Zeitgeschichte, Autobiographisches, Gesellschaftskritik und Liebeserzählungen umfasst.

Er lebte in Berlin, Dresden Leipzig, Bad Breisig am Rhein, Worms und Leverkusen. 1989 wurde er wieder in Berlin sesshaft.

Seine 1953 mit der Modezeichnerin Christa Rücker geschlossene Ehe wurde 1959 wieder geschieden. Aus dieser Ehe ist der Sohn Alexander hervorgegangen. 1963 heiratete er die Volksschullehrerin Eva Barthel, die 2001 starb. Er adoptierte ihren Sohn Dominique.

Ein Augenleiden hat seine Sehkraft stark eingeschränkt, sodass ihm gedruckte Literatur, nicht aber Hörbücher verschlossen bleiben. Große Schriftzeichen ermöglichen es ihm aber noch, am Computer zu schreiben. Er bereiste Russland, Polen, Tschechien, Schweden, Dänemark, England, die Niederlande, Belgien Luxemburg Frankreich, die Schweiz, Österreich, Italien, Kroatien, Spanien, Portugal und die USA.

Barthel ist Mitglied des Verbands Deutscher Schriftsteller, der GEMA und   des Deutschen Textdichter-Verbands.

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