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v.d. Haar: Der Idealist
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v.d. Haar: Der Idealist

Autor(in): von der Haar, Heinrich
Preis pro Einheit (Stück): 16,90 € (inkl. 7 % MwSt.)

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Heinrich von der Haar
Der Idealist
Die Geschichte eines jungen Münsterländers in Berlin Heiner, dessen Kindheit Heinrich von der Haar in seinem preisgekrönten Roman MEIN HIMMEL BRENNT erzählt, ist erwachsen geworden. Es zieht ihn fort vom brutalen Vater und der Enge des erzkatholischen Dorfes. Mit 23 Jahren macht er sich auf ins Westberlin der 1970er Jahre und gerät mitten in die Studentenrevolte.
In einer Kreuzberger WG trifft der bodenständige Provinzler auf die Hippiefrau Wiltrud, eine Pfarrerstochter, bei der er emotionale Wärme findet, und auf die distanzierte, aber auch anziehende Fabrikantentochter Lisa, die eine Wissenschafts-Karriere anstrebt, sowie auf den kiffenden, fahnenflüchtigen GI Justin und den spöttelnden Kommunisten Klaus.
Der Bauernsohn Heiner, der Kinderarbeit am eigenen Leib erfahren musste, will Soziologie studieren und die Ursachen der Ausbeutung begreifen und bekämpfen. Aber die Schatten der Vergangenheit holen ihn ein - die Gewalt, die ihm angetan wurde, und alte Schuldgefühle. Er ist mit seiner Heimat noch in Hassliebe verbunden und hadert damit, als schwarzes Schaf vom Vater verflucht zu sein. Umso mehr setzt er sich für Gerechtigkeit und Chancengleichheit ein.
Demonstrieren, plakatieren und sprayen sind nicht sein Weg - das erkennt er bald. Im Gegensatz zu Justin, der auf Gewalt setzt, und zu Wiltrud, die von einer Öko-Landkommune träumt, brennt Heiner darauf, die nächste Generation zu selbstbewussten Demokraten zu erziehen.
Nach dem Diplom steht Heiner vor Berufsschülern. Endlich kann er etwas verändern - glaubt er. Was er jedoch erntet, ist Wut, und die eskaliert …
In seiner unverwechselbaren ausdrucksstarken Sprache, mit Tempo, Tiefgang und Humor, schildert der Autor von MEIN HIMMEL BRENNT vor dem Hintergrund des turbulenten Westberliner Zeitgeschehens die Desillusionierung seines Idealisten.

Stimmen

»Über das Ringen um Ideale und Kompromisse, um Engagement und Aufstieg, um Wegwollen und Versöhnung mit seiner Herkunft - lesenswert!«
Dr. Peter Braune, Pädagoge


»Ein Plädoyer gegen die Resignation und für ein selbstbestimmtes Leben.«
Cornelia Döhring, Diplom-Bibliothekarin

»Von der Realisierung eines verrückten und wunderbaren Ideals: eine humorvolle Erfolgsgeschichte und zugleich ein Blues, der von Heimweh und verlorenen Lieben und Träumen erzählt.«
Cora Pech, Autorin

»Leichtfüßig erzählt, mal nüchtern, mal humorvoll, mal traurig, mal witzig.«
Heide Lage Familientherapeutin / M. A. Biografisches und kreatives Schreiben

»Zerrissen zwischen studentischer Kommune und Einsamkeit, freier Liebe und Entsagung, Aufbegehren und Sicheinfügen - fesselnd und hautnah!«
Elke Hübener-Lipkau, Soziologin

Vita

Heinrich von der Haar wurde am 25. Juni 1948 in Hopsten im Münsterland geboren. Er wuchs mit zehn Geschwistern auf einem kleinen Bauernhof auf und arbeitete als Kind in der Landwirtschaft und der Fabrik.
Nach der Volksschule, der Handelsschule und einer Banklehre erreichte er das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg am bischöflichen Kolleg in Münster.
Er studierte in Augsburg und Berlin Soziologie, Philosophie, Betriebswirtschaft und Wirtschaftspädagogik. Und schloss sein Studium mit einer Promotion ab.
Heinrich von der Haar lebt seit 1970 mit seiner Frau und seinem Sohn in Berlin.
Mehr über den Autor
Lesen Sie das Interview: www.globe-m.de Justinus Pieper trifft den Autor Heinrich von der Haar.
www.heinrichvonderhaar.de

„Selten hat mich ein Roman so stark eine Zeitepoche nacherleben lassen. Heinis Suche nach Halt im Glauben. Sein Vater, ein humorloser Dickschädel, der stark ist, aber tragisch an der Flurbereinigung scheitert. Der Roman zeigt das karge Bäuerliche, die brutale häusliche Strenge vor dem Hintergrund des untergehenden Bauerndorfes, den Überlebenskampf in Armut und Kinderreichtum. Ein Sittenbild der Fünfzigerjahre.“  Petra Nouns, Vorsitzende der Gesellschaft für Neue Literatur

 

Und wenn es geht, auch noch die folgenden Stimmen:

„Es hat mich sehr berührt, wie ein Junge, der zu Hause misshandelt wird, Halt in der Kirche und im Gebet sucht, dort aber nur Leere vorfindet und noch missbraucht wird, aber sein Glück bei einem Mädchen findet." Krista Köpp-Blodau, Pfarrerin

 

„Der Vater-Sohn-Konflikt des Bauernjungen wird sehr authentisch erzählt. Ein münsterländischer Dostojewski!" Astrid Hoffmann, Kulturjournalistin

 

„Heinrich, den alle nur Heini nennen, wächst in den Sechzigerjahren mit zehn Geschwistern auf, einem groben Vater und einer stets schwangeren Mutter auf einem Bauernhof im Münsterland auf. Das Leben ist alles andere als einfach, doch Heini bewahrt sich den Blick für das Schöne, die Hoffnung auf das Leben und die Kraft, sich für seine Ziele einzusetzen. Gewitzt und mutig, stellt sich Heini allen Widerständen und zieht dabei nicht selten den Kürzeren.Es ist ein wunderbares, warmherziges Erlebnis, Heini bei seinem Kampf um Freiheit und Eigenständigkeit zu begleiten.  Dem Autor Heinrich von der Haar ist es mit einer ungeheuren Liebe zum Detail gelungen, seine Leser in eine bedrängende und zugleich beflügelnde Welt zu ziehen. Eine großartige Lektüre." Heike Prassel, Literaturschaffende





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