Der Mandant

17,00  kt., 27,00  geb.

In Der Mandant erzählt Monika Held eine Liebesgeschichte, die zur moralischen Falle wird. Die Journalistin Jennifer verliebt sich in einen charismatischen Asylsuchenden – und glaubt seiner Geschichte. Ein Jahr später sitzt sie in Untersuchungshaft. Aus der Rückschau rekonstruiert sie ihre Entscheidungen und fragt: Wo endet Vertrauen, wo beginnt Selbsttäuschung? Ein präziser, verstörender Roman über Liebe, Wahrheit und die Bereitschaft, sich belügen zu lassen.

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Inhalt

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Der Mann, in den sich die Journalistin Jennifer Stroemfeld verliebt, ist schön, charmant und seine Geschichte spannend wie ein Krimi. Er ist ein Fremder in ihrem Land und ein Verfolgter in seinem Land. Die große Liebe – endlich! Sie will ihm helfen, in Deutschland Asyl zu bekommen.
Ein Jahr später sitzt sie in Untersuchungshaft und hat viel Zeit zum Nachdenken. Und viele Fragen: Sein bester Freund ist Ausbilder bei der Polizei gewesen. Jetzt kauft er Kunst für eine große Bank. Wie passt das zusammen? Warum hat Eduardo Angst, in der Asylunterkunft Landsleuten zu begegnen?
Liebe ist Vertrauen. Und seiner Liebe spioniert man nicht hinterher, dachte sie. Und tat es doch.
Der Roman beruht auf Recherchen und Erfahrungen, die die Autorin in Guatemala gemacht hat. Für die Gefängnisszenen hat sie sich in die Zelle einer Frauenhaftanstalt einschließen lassen. Die Geschichte des Asylbewerbers Eduardo hat sie von einem Einzelentscheider des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge überprüfen lassen. Der hätte ihr dafür kein Asyl gewährt, aber den Status des subsidiären Schutzes, also ein Bleiberecht. Immerhin.

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