Mit Magellan Bd.4: Das große Wasser

Nach der Entdeckung der Magellanstraße beginnt die dritte Etappe der ersten Weltumsegelung – und der eigentliche Albtraum. Drei Schiffe treiben durch die scheinbar endlosen Weiten der Südsee, deren Ausmaß die Gelehrten Europas fatal unterschätzt haben. Der Seemann Pay Edel verflucht die Zunft der Kosmographen, deren Karten den Ozean zum schmalen Durchgang verkleinerten. Hunger, Durst und Skorbut werden zu ständigen Begleitern, Hoffnung zur knappen Ressource.
In bitterer Ironie gleitet die Armada an paradiesischen Inseln vorbei, ohne sie zu sichten. Ein Drittel der Mannschaft stirbt. Erst am Rand der heutigen Philippinen treffen die Überlebenden auf die Ladronen – eine Begegnung, die tödlich endet.
Der sorgfältig recherchierte Roman erzählt die erste Weltumsegelung als düstere Geschichte von Macht, Gewalt und Intrigen, von kosmologischen Irrtümern und ungeheuerlichem Leid. Bei dem Seemansgarn, Seemannsbräute und Seemannshumor trotzdem nicht fehlen. Ein eindringliches Panorama der frühen Globalisierung – fern von Heroismus, nah am menschlichen Abgrund.

20,00  kt., 32,00  geb.

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Nach der Entdeckung der Magellanstraße beginnt die dritte Etappe der ersten Weltumsegelung – und der eigentliche Albtraum. Drei Schiffe treiben durch die scheinbar endlosen Weiten der Südsee, deren Ausmaß die Gelehrten Europas fatal unterschätzt haben. Der Seemann Pay Edel verflucht die Zunft der Kosmographen, deren Karten den Ozean zum schmalen Durchgang verkleinerten. Hunger, Durst und Skorbut werden zu ständigen Begleitern, Hoffnung zur knappen Ressource.
In bitterer Ironie gleitet die Armada an paradiesischen Inseln vorbei, ohne sie zu sichten. Ein Drittel der Mannschaft stirbt. Erst am Rand der heutigen Philippinen treffen die Überlebenden auf die Ladronen – eine Begegnung, die tödlich endet.
Der sorgfältig recherchierte Roman erzählt die erste Weltumsegelung als düstere Geschichte von Macht, Gewalt und Intrigen, von kosmologischen Irrtümern und ungeheuerlichem Leid. Bei dem Seemansgarn, Seemannsbräute und Seemannshumor trotzdem nicht fehlen. Ein eindringliches Panorama der frühen Globalisierung – fern von Heroismus, nah am menschlichen Abgrund.

Marke

Reimer Boy Eilers

Reimer Boy Eilers, geb. 1948, verlebte die Kindheit auf den Hummerklippen mit einem Onkel als Haifischer und einem Großvater als Leuchtturmwärter. Seine Schwerpunkte sind Reiseliteratur, Lyrik und der Roman. 1984 Shortlist auf der Frankfurter Buchmesse für das beste Debüt. Reisestipendium des Auswärtigen Amtes, Recherchereisen nach Patagonien und Sansibar. Eilers ist Mitglied im PEN und im Rat für deutsche Rechtschreibung.