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Dreihundert Seiten Gedichte. Und sie sind nur ein kleiner Teil der Lyrik, die Sukov seit seinem 15. Lebensjahr geschrieben und veröffentlicht hat. Im vorigen Jahr erschien im Kulturmaschinen-Verlag das Langgedicht „Obszön“, ein Flug durch die Hölle, die die Welt für viele Menschen ist.
Dr. Maurice Schuhmann schrieb in den Leipziger Kritiken über Sukov: „Neben den auf Sexualität … fokussierten Texten, … finden sich … politische Texte … Ebensowenig wie seine Gedichte über Erotik in die Pornographie abdriften, taucht in seinen politischen Gedichten der erhobene Zeigefinger auf… Eine weitere bislang kaum bekannte Facette seines dichterischen Werkes sind die Einflüsse aus der Beatgeneration, …“.
Und über Sukovs Prosawerk wusste der Freitag bei Erscheinen des „Ahab“ 2012: „Leander Sukovs Monolog … ist wuchtig, defätistisch und sehr erotisch – damit scheint der Roman aus der Zeit gefallen zu sein … Die schöne, subjektivistische Sprache … in der Tradition Peter Handkes … erinnert in ihrem bedenkenlosen Materialismus … ans detailliert Monologische von António Lobo Antunes oder Nanni Balestrini („I Furiosi“): ein temperiertes Meer der Silben, in dem der Wind des Temperaments die Wörter vor sich her treibt.“


