Da haben sich zwei Männer gefunden, die eine Liebesbeziehung miteinander eingegangen sind. Im Zentrum steht die Kunst. Während der eine begnadeter Kalligraph ist und mit seinem Pinsel filigrane Tuschespuren auf dem weißen Papier hinterlässt, schreibt der andere tiefsinnig meditative Dreizeiler nach japanischem Vorbild — genau genommen Haiku und Senryū.Senkrechtes Lächeln,unerträglich schöner Duft.Ich schreibe von Dir.Seit Jahren bewegen sich die beiden immer wieder umeinander, ringen ihrem Innern Wort und visuelle Spuren ab, die sie im gemeinsamen kreativen Prozess erschaffen haben. Während der eine in München residiert, lebt der andere mit seiner Familie in Kapellen-Drusweiler in der Pfalz.Ich spreche hier von niemand anderem als dem Peter, dem Reuter und dem Jürgen Fiege. Die beiden Künstler haben bereits wiederholt gemeinsame Projekte ins Leben gerufen, welche die Aufmerksamkeit bei Liebhaber:innen der Minimal Art erzeugte. Mit„am Fluß …“ und dem „Quarantäne Blues“ machten sich die beiden bereits einen Namen in der Welt der Kunst und der Literatur als Duo.

Die ganze Rezension von „Begehren“ gibt es hier zu lesen.