Riccarda Gleichauf erzählt in ihrem Romandebüt „Aussichten einer Empfangsdame“ mit scharfem Blick und feiner Ironie von der Realität prekärer Beschäftigung in einer scheinbar modernen Arbeitswelt. Der Empfangstresen wird dabei zum Transitort eines Ichs, das zwischen Anpassung und innerem Widerstand schwankt – und zum literarischen Brennpunkt einer Gegenwart, in der Bildung, Arbeit und Identität immer öfter auseinanderdriften.
Prekäre Aussichten



