Marco Sagurna

Marco Sagurna, *1961 in Wiesbaden; Leben in Frankfurt am Main, Vechta, Angers, Oldenburg und seit 1999 in Hannover. Studium der Germanistik, Kunst, Psychologie sowie Kulturmanagement, Redakteur an Tageszeitungen, Pressesprecher, Gastdozent für Gegenwartsliteratur & Journalistik (Maharaja Sayajirao University of Baroda), Texter & Sanges-Stimme (Sodom & Gomorrha und tonale kohorte), Multimedia-Förderer an Schulen, Korrektor, Volontär (Suhrkamp), Theater-Kritiker, Literatur-Verleger (Eiswasser), als Mitgründer fast 20 Jahre im Vorstand der Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft; Autor von Geschichten, Gedichten, Feuilletons und Berichten in Zeitschriften, Zeitungen, Büchern, Rundfunk und Internet, (Mit-)Herausgeber der Literaturzeitschriften GRÖSSENWAHN (1986-1990) und EISWASSER (1996-2002) sowie des Dichterbuches too much – das lange Leben des Rolf Dieter Brinkmann (1994); zuletzt MINIMAL – Gedichte (2019). In Vorbereitung: Der Osten leuchtet – Poetische Töne aus Europa – hrsg. zusammen mit Ralf-Rainer Rygulla (2022, Dielmann Verlag) sowie die Neuauflage des Romans WARMIA sowie MINIMAL gedichte : einfache auch in FARBE (2022, beides Kulturmaschinen Verlag).

Online: https://marcosagurna.de/;
ongoing work on YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLND6NHaizYT5E0UnhZCQ8mwabx42fKuJE

Foto: Uhlmann

»Da steckt ein ganzes epochales Gemälde drin. Die Lebenswelt einer Familie auf einem gut funktionierenden Bauernhof in Ostpreußen in den 30er Jahren: Äcker, Tiere, Arbeit, Gerätschaften, Essen und Trinken, Kindheit, Schulzeit, Kirchgang, Nachbarschaft, Sitten und Gebräuche. Und über allem die politische Lage, der Krieg, die Vertreibung. Und schließlich die Erfahrungen der Fremdheit im Westen Deutschlands … Hier hat ein Gegenwartsautor sich auf das kollektive Trauma seiner Elterngeneration eingelassen. Und auf die Erkenntnis, dass dieses Trauma auch 80 Jahre später keineswegs ausgestanden ist.«
Norddeutscher Rundfunk

340 S., geb., 26 € (ISBN 978-3-96763-212-5)
340 S., kt., 18 € (ISBN 978-3-96763-211-8)

Leseprobe „Warmia“ von Marco Sagurna

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Es ist etwas anderes, zu Hause heimatlos zu sein als in der Fremde, wo wir in der Heimatlosigkeit ein Zuhause finden können.

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