Ralph Roger Glöckler

… , geboren 1950 in Frankfurt am Main, wo er heute lebt, studierte Germanistik, Romanistik und Völkerkunde in Tübingen. Magisterarbeit über das expressionistische Frühwerk des Dichters Anton Schnack. Lebte Jahrzehnte in Lissabon, verbrachte und verbringt Zeit für Recherchen in New York. Lyriker, Erzähler und Librettist. Medaille des „Haus der Azoren von New England“ für die „Azoren-Trilogie“, „Heimatpreis für Kultur“ der Gemeinde Kahl am Main für das Gesamtwerk. Romane u.a. „Mr. Ives und die Vettern vierten Grades“, Elfenbein Verlag, Berlin, 2012; „Rückkehr in Dorf“, Größenwahn Verlag, Frankfurt, 2019, zuletzt die Novelle „Luzifers Patenkind“, Größenwahn Verlag, Frankfurt, über den US-amerikanischen Maler Marsden Hartley. 2023 Gedichte aus 50 Jahren, noch ohne Titel, Elfenbein Verlag, Berlin.

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Die Figuren dieser Novellen sind Außenseiter, Fremde in dieser Gesellschaft, gefallene Engel, seelisch Geschundene, die ihr Glück suchen und es oft nicht finden. Aber Gott rümpft die Nase nicht, weil er weder Moralist noch Spießer oder mieser Advokat ist, schon gar keiner, der extremistische Ansichten vertritt, die ihm unterstellt werden. In einer Zeit, in der Minderheiten wieder Gefahr laufen, ihre Existenz rechtfertigen zu müssen, sollen sie hier eine Stimme erhalten.

Ralph Roger Glöckler: Gott rümpft die Nase nicht (Leseprobe)

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