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Club Citoyen lädt ein Lesung und Literatursalon mit Monika Held

27 Oktober / 19:00 - 21:00

Die Ankündigung des Club Citoyen:

Der Club Citoyen

Etwas über eine Stunde lang die Eingangsrunde: abwechselnd liest die Autorin, und „Lesescouts“ sprechen über ihre Begegnung mit dem Roman und seinen Figuren. Die Autorin wird antworten. Fortsetzung später in Tischrunden mit ausgewählten Themen und Fragen. Wir pflegen eine res­pekt­volle und auf­merksame Gesprächs- und Debatten­kultur mit Zuhören und Ausprobieren von (auch unfertigen) Gedanken und Haltungen. Verpönt sind Fenster­reden, auftrumpfende State­ments und Besserwissen. Erwünscht: Gäste, die bereits einen Blick in das Buch geworfen haben und Neugierige und Lese­freudige, die fragen, warum man das Buch lesen und die Autorin kennenlernen sollte.

Der Roman

…geht nicht gut aus. Beginnt im Knast. Wer hat aus ein paar zufälligen Episoden diese Geschichte gemacht? Vielleicht ein einziger Satz: Wenn Sie meine Hilfe brauchen, rufen Sie mich an. Ein Verkehrsunfall, eine Liebesgeschichte, eine Recher­che mit traumatisie­rendem Ausgang. Ein Asylkrimi. Brisant. Besteht An­spruch auf Schutz und Asyl auf der Flucht aus extremen Gewaltverhältnissen auch bei massiven Konflikten zwischen Moral und Recht? Schutzrechte auch für Täter – und wie wird jemand Täter? Zerreiß­proben, die die Autorin, ihre Protagonisten und uns Leser herausfordern.

Ein erster Kommentar

„Der Mandant ist ein Meisterwerk, kompositorisch, stilistisch, dramaturgisch, und er trans­portiert Botschaften, die mich noch lange verfolgen werden und zum Nachdenken zwin­gen. Neben all dem habe ich die Petitessen genossen, die überraschenden Beobach­tungen kleiner Details, die den Fluss unterbrechen, die Spannung bis zur Ungeduld er­höhen, aber den Szenen (ja, es ist wie ein Drehbuch „ich sehe dann alles vor mir“) das Bühnenbild hinzufügen. Ich freue mich darauf zu erfahren, woher die Autorin das alles weiß…“ (Wolf Singer. Frankfurt)

Die Autorin

Ihre Romane basieren oft auf Begegnungen und Recherchen aus ihrer Arbeit als Journa­listin und auf ihren Reportagen, für die sie zahlreiche Preise bekommen hat. Heraus­ragend u.a. ihre Romane „Der Schrecken verliert sich vor Ort“ und die mit dem Frank­furter Bassisten Gregor Praml daraus entwickelte Konzertlesung „In Auschwitz gab es keine Vögel“ sowie „Trüm­mergöre“, Roman und Libretto der aktuellen Konzert-Lesung mit Gregor Praml (nächstens in der Region am 8.11. bei den Literaturtagen Oberursel).

Die Lesescouts
Eva Kruijssen, Frankfurt /Berlin. Schauspielerin und Integrationscoach
Prof. Wolf Singer, Frankfurt. Max-Planck-Institut für Hirnforschung

Susanne Van Volxem, Frankfurt-Fechenheim. Lektorin und Übersetzerin

Svetlana Vucelic, Frankfurt. Familientherapeutin und muttersprachliche Therapeutin im Beratungszentrum für Flüchtlinge und Opfer organisierter Gewalt

Eintritt frei – um Spenden wird gebeten

Begrenzte Platzzahl. Bitte unbedingt anmelden
naoual.alyarrudi@frankfurter-verband.de
telefonisch 069 299807-2216

Details

  • Datum: 27 Oktober
  • Zeit:
    19:00 - 21:00
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

  • Interkulturelles Begegnungs- und Servicezentrum Fechenheim
  • Alt Fechenheim 89
    Frankfurt, 60386 Germany
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