Peter Reuter

Peter Reuter und der Versuch einer Vita….. Geboren im letzten Jahrhundert, nämlich 1953. Unterwegs mit Kurzgeschichten und Satire, meist zeitkritischer Gedichte und dem geliebten Haiku. Begonnen hat es als Texter für das Kabarett, natürlich in Berlin. Bis dato gibt es sieben eigene Bücher und zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, daneben journalistische Arbeit für Radio und Internet. Bis 2014 Mitherausgeber der „WORTSCHAU“, die er einst mitbegründete. Das Schreiben für das Theater und die Arbeit als Regisseur gehören dazu. Aktuell im VS-Vorstand in Rheinland-Pfalz an und auch kulturpolitisch engagiert. Mit seiner Familie lebt er in der Südpfalz.

Der Pinsel von Jürgen Fiege und der Federhalter von Peter Reuter verstehen es, gemeinsam aus Miniaturen Sicht- und Fühlbarkeiten zu machen. Sie erzählen auf ihre eigene Art von Episoden und Momentaufnahmen aus der gelebten Zeit. Angelehnt haben sie sich an die Kalligraphie, an Haiku und Haibun. Jürgen Fiege begleitet die Buchstaben von Peter Reuter mit seinem Pinsel und interpretiert in seiner eigenen und wunderbaren Art und Weise Liebe und Melancholie, Erinnerung und Ausblick, Hoffnung, Trauer und die eine oder andere satirische Betrachtung.

170 S., 76 Tuschezeichnungen,
kart. 19,80 (ISBN 978.3.96763-217-0)
geb. 29,80 € (ISBN 978-3-96763-218-7)

weitere Titel

Begehren in Pinselstrichen und Buchstaben fühlbar und sichtbar zu machen, Jürgen Fiege und Peter Reuter haben es auf ihre Art in diesem Buch realisiert. Sehenden Auges verfangen sie sich in Verstrickungen. Im Sonnenblumenfeld malen und schreiben sie einen Roman über die Zärtlichkeit. Die Süßigkeiten der Nacktheit nehmen sie an die Hand. Eine frivole Handschrift erzählt vom Fesseln der Rundungen. Diese wunderbaren Tuschespuren von Jürgen Fiege beschreiben neben der Zärtlichkeit von Liebe und Erotik auch deren Dunkles. Seine Bilder stehen für offenes Denken, erklären aber nicht. Er selbst nennt sie bildhafte Reflexe. Peter Reuter flüchtet sich in eine vermeintlich simple Form des Haikus, weil er an jene einfache Sprache glaubt. Diese lässt den Lesenden genug Raum, mit ihren Fäden das Geschriebene weiterzuspinnen.

Die Zeitspanne vom Auftreten des Virus-Luders bis zur Quarantäne, nach heutigem Kenntnisstand dauerte es zu lange. Ich weiß, ich weiß, die finale Aufhebung der Quarantäne wird noch viel länger dauern. Tja, und die Sache mit dem Impfstoff, das dauert wohl auch noch ein Weilchen. Was gut, dass zur Überbrückung Juergen Fiege und Peter Reuter gemeinsam dieses Buch machten. Erstens sind es wunderschöne Tuschespuren, zweitens handelt es sich ohne Ausnahme um li(e)derliche Texte. Trotzdem, wirklich gut daran ist, dass man dieses Buch immer dann zur Hand nehmen kann, wenn einem die Zeit zu lange wird. Zum Begriff „Quarantäne-Blues“ beantwortet es alle ihre Fragen. Auch jene, die sie noch gar nicht stellten. Aber das macht nichts.

Leseprobe

Jürgen Fiege/Peter Reuter, Quarantäne Blues

Kritiken
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Das Missverständnis ist meist ein gut gepflegtes Ritual in dieser unserer Welt.

Ich bin stets dabei.“

In Arbeit

Bei diesem Buch ist es genauso abgelaufen, also wie immer. Die Ideen und auch Eindrücke zeigen sich meist am Tag, komplett geschrieben wird aber erst in der Nacht. Sie merken schon, es ist kein Tagebuch, sicher auch kein Nachtbuch, eher nur ein Notizbuch. Und so schreiben wir also gemeinsam über Erlebtes, notieren die Gedankengeschichten. Was die angesprochenen Unwahrheiten angeht, so bitten wir kollektiv um ihre Nachsicht. Lassen sie uns gemeinsam davon ausgehen, es hätte tatsächlich auch so sein können.

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