Inhalt
In einem Moment scheint alles noch knisternd. Doch bald mischen sich Zweifel in die unbeschwerte Zweisamkeit: Verlöschen wir nicht doch als nutzlose Sternschnuppen? Wenn Liebe schon mit bedauernden Unterton spricht, ist Schweigen nicht fern. Eine Leere schleicht sich in die Träume: War die Liebe von Anfang an nur erfunden?
Und dann geht einer.
In der Hoffnung, er möge zurückkommen, mit verlegenen Tränen und einer Herde innerer Stimmen steht sich die Protagonistin zunächst selbst im Weg. Die Suche nach Hilfe entpuppt sich als nicht einfach mit einer harschen, krakeelenden Verhaltenstherapeutin und einem ständig betrunkenen Gott. Mit schnoddernder Panik, trällerndem Zorn und ausführlichen Flüchen steht sie windschief da. Es dauert, bis sie sich selbst wieder auf Augenhöhe begegnen kann.
Mit bissigem Humor und Ironie, aber auch Melancholie erzählt Heike Suzanne Hartmann-Heesch die klassische Entliebungsgeschichte ganz neu: in Form von Blackout Poetry.
Etwas zerfällt, bevor Neues entsteht.


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