Peter H. E. Gogolin

Peter H. E. Gogolin schreibt Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Drehbücher, Lyrik und Essays. Für sein umfangreiches schriftstellerisches Werk erhielt er zahlreiche Stipendien und Preise, u.a. den Hamburger Literaturpreis, den Esslinger Stadtschreiberpreis und den Preis der Villa Massimo in Rom. Eines seiner Hauptwerke ist der Roman „Calvinos Hotel“, der eine Trilogie abschließt, in der er sich mit der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert befasst. Zuletzt erschien sein Roman „Nichts weißt du, mein Bruder, von der Nacht“, eine Auseinandersetzung mit den Themen Freitod und Depression, sowie sein autobiografischer Band „Kein Jahr der Liebe“. Er ist Mitglied des PEN.

Das deutsche Wendejahr 1989 wurde auch für Peter H. E. Gogolin, der das Jahr in Rom verbrachte, weil er für seinen Roman »Kinder der Bosheit« mit dem begehrten Rom-Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo ausgezeichnet worden war, zu einer Lebenswende. Zu einer Wende allerdings, die nicht ins Offene führte, sondern seine Existenz als Schriftsteller für Jahrzehnte vernichtete.
»Man ertrinkt nicht, weil man ins Wasser fällt.«, schreibt er. »Man ertrinkt, weil man nicht wieder auftaucht. Ich habe nach meinem Romaufenthalt 21 Jahre gebraucht, um wieder aufzutauchen.«
Seine römischen Aufzeichnungen »Kein Jahr der Liebe« sind ein Dokument dieses Lebensabschnitts.

326 S., geb., 28 € (ISBN 978-3-96763-191-3)
326 S., kt., 18 € (ISBN 978-3-96763-190-6)

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Pressemappe zu “Kein Jahr der LIebe” von Peter H.E. Gogolin

weitere Titel

Es gibt kein noch so fernes Land, das nicht von der Phantasie bewohnt werden kann. Peter H. E. Gogolin, der die Autoren der literarischen Phantastik immer geliebt hat, lässt auf diesen Seiten eine ganz eigene „Zoología Fantástica“ entstehen, die von Kornelius Wilkens mit Einfallsreichtum ins Bild gesetzt worden ist.

So weit er sich zu erinnern vermag, hat Franz unter der Dominanz des älteren Bruders Reinold gelitten. Reinold war der Liebling der Mutter, der Geschicktere, der Erste in allem. Reinold ist noch heute der Schatten, der stets mit ihm geht, obwohl Franz glaubte, sich vor Jahren für immer von ihm getrennt zu haben.
Als die ungleichen und doch so gleichen Brüder nun wieder zusammentreffen, brechen die Rivalitäten und Versäumnisse, die Träume und Lebensfehler, ihre Verstrickungen aus Liebe und Verrat wieder auf.
In einer einzigen langen Nacht entscheidet sich ihr Schicksal, und Franz erkennt, dass er frei ist, aus dem Schatten seines Bruders zu treten.

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Pressemappe zu “Nichts weißt du, mein Bruder, von der Nacht” von Peter H. E. Gogolin

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Pressemappe zu “Isoldes Liebhaber” von Peter. H.E. Gogolin

Leseprobe

Calvinos Hotel

Peter H.E. Gogolin legt mit “Das Gewicht der Zeit” einen biografischen Essay zur Entstehung seiner Deutschland-Trilogie vor.

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Seelenlähmung

Der Roman erzählt die Geschichte der verlorenen Generation des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit. Auf einem Gutshof in einem holsteinischen Dorf wächst der 12-jährige Paul bei seiner bigotten Großmutter und seiner Tante Jolla, einer Kriegswitwe, auf. Es ist Herbst 1946. Sein einziger Freund ist der Flüchtlingsjunge Friedel, doch diese Freundschaft findet ein tragisches Ende. Vierzig Jahre später lebt Paul als Krankenpfleger in Hamburg ein zielloses Leben.

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Kinder der Bosheit

Zwei Schwestern – Ein Geheimnis
Im Herbst reist Karen auf die Ostseeinsel Lodyne. Als Kind hat sie dort mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester Johanne die Sommer verbracht.
Johanne, nun eine bekannte Malerin, lebt heute noch auf der Insel. Nach zwölf Jahren des Schweigens hat sie Karen eingeladen, weil sie sie um etwas Entscheidendes bitten muss, und deshalb hofft, sich endlich mit ihr auszusöhnen.
Auf der Familie lastet ein Geheimnis, das Karen verdrängt hat und mit dem sie durch ihre Rückkehr auf die Insel wieder konfrontiert wird.
Der Roman schildert eine dramatische Woche, die das Ende von Karens Ehe bedeutet, einem Mann, der ihr zu nahe kommt, den Tod bringt und für sie selbst die Wende ihres Lebens bereithält.

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Herz des Hais

Videos & mehr

Peter H.E. Gogolin liest aus “Calvinos Hotel”

Peter H.E. Gogolin liest “Das ferne Land”

Peter H.E. Gogolin liest “Das Freese Manuskript”

“Strand von Follonica” aus “Nichts weißt du, mein Bruder, von der Nacht” von Peter H.E. Gogolin

Peter H.E. Gogolin, Wer mit den Wildgänsen fliegt – Zur Literatur der Phantastik (Auszug aus dem Essay)

Peter H.E. Gogolin, Wer mit den Wildgänsen fliegt – Zur Literatur der Phantastik (Auszug aus dem Essay)

Der Kulturmaschinenblog

Hommage à Sagres

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Sagres gleicht ein wenig einer Wildweststadt, hier Neubauten, dort leerstehende Gebäude in verschiedenen Stadien des Verfalls, freie Flächen mit Gestrüpp. Darunter liegt rote Erde, deren Anblick mir das Gefühl gibt, nicht mehr in Europa zu sein. Es stimmt beinahe....

Bücher für alle und keine Macht für niemand

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Seit Wochen quält mich der Gedanke: Was kann man schreiben, wenn die Welt verrückt spielt? Oder vielmehr die, die sie regieren? Ich habe den sicheren Weg gewählt und nichts geschrieben, um nicht Winterdepressionen im Frühling zu verbreiten. Neulich habe ich etwa...