Gesa Schröder

Gesa Schröder, geboren 1952 in Dithmarschen an der Nordsee, hat in Kiel und Frankfurt Germanistik, Geographie, Latein und Italienisch studiert. Zwischen 1988 und 1999 lebte sie mit ihren drei Töchtern überwiegend in Venedig und hat dort als Literaturübersetzerin und Dolmetscherin gearbeitet. Danach war sie im Schuldienst tätig und lebt seit 2016 als Autorin in Hamburg und Venedig. Ihr erster Roman Flussaufwärts durch die Zeit erschien 2020 (2024 in einer Neuauflage im Kulturmaschinen Verlag), der zweite Roman Auf der Passhöhe wurde 2022 veröffentlicht und 2024 kam ihr erster Regiokrimi Die Posaune im Watt heraus.

 

 

Ein Klinikaufenthalt sollte eigentlich zur Ruhe zwingen. Doch für Rose Bernd ist Stillstand keine Option.
In Schwerer Gang kehrt die pensionierte Gerichtsreporterin zurück – bekannt aus Die Posaune im Watt und Dunkle Milch. Nach einer Hüftoperation in einer Klinik an der Ostsee stehen für Rose zunächst mühsame erste Schritte auf dem Programm. Doch kaum wieder auf den Beinen, stolpert sie – wie so oft – mitten hinein in einen neuen Kriminalfall.
Was als Reha beginnt, entwickelt sich zu einer Ermittlungsreise entlang der deutschen und polnischen Ostseeküste. Zwischen Klinikfluren, Küstenwegen und Grenzräumen mischt sich Rose Bernd ein, stellt unbequeme Fragen und folgt Spuren, die andere lieber übersehen würden. Ihr eigener Gang ist noch schwer, doch ihr Instinkt ist ungebrochen.
Schwerer Gang ist ein atmosphärischer Ostseekrimi, klug, eigenwillig und mit einer Heldin, die beweist: Auch mit wackligen Schritten kann man der Wahrheit erstaunlich nahekommen.

Umfang: 244 Seiten
Ausstattung: kart. / geb.
Preis: 16,00 € (PB) / 26,00 € (HC)
ISBN: 978-3-96763-412-9 (PB)/ 978-3-96763-413-6 (HC)

 

Gesa Schröder: Schwerer Gang (Leseprobe)

weitere Titel

Rose Bernd, eine pensionierte Gerichtsreporterin, fährt im Auftrag ihrer früheren Zeitung nach Venedig. Sie soll über die Kunst-Biennale 2022 berichten und will gleichzeitig ihren dort lebenden Sohn Tim besuchen. Seltsame Erlebnisse und Entdeckungen erwecken ihren Ermittlergeist. »Sie kann es nicht lassen, sich einzumischen«, sagt ihr Sohn Tim, aber Rose kontert: »Es ist umgekehrt, die Dinge mischen sich ständig in mein Leben ein.«
(Bd. 2 der Regiokrimi-Reihe um die Privatermittlerin Rose Bernd)

geb. 252 S., Schutzumschlag, ISBN 978-3-96763-356-6, 25 €
kart. 252 S., ISBN 978-3-96763-355-9, 16 €
auch als Ebook 4,99€

 

Leseprobe: „Dunkle Milch“ von Gesa Schröder

Im Watt werden Teile einer Posaune gefunden, ein Musiker des lokalen Orchesters wird vermisst, und wenig später taucht in einem Entwässerungsgraben am Ortsrand eine Leiche mit einem Posaunen­mundstück zwischen den Zähnen auf. Der Fall scheint klar zu sein. Doch während der Ermittlungen wächst die Zahl der Verdächtigen. Wird die pensionierte Journalistin Rose schneller sein als der Kommissar aus Hamburg? Geht es um Mord aus Rache, aus Konkurrenz, aus Geldgier, Eifersucht oder Liebe? Um Naturschutz?
»Mit viel Liebe zum Detail, stimmungsvollen Naturschilderungen und skurrilen Charakteren erzählt Gesa Schröder ihren ersten Krimi. Cosy-Crime trifft Nature Writing. Lesenswert!« (Sabine Weiß)

250 S., geb., 26 € (ISBN 978-3-96763-320-7)
250 S., kt., 16 € (ISBN
978-3-96763-319-1)

 

Leseprobe: „Die Posaune im Watt“ von Gesa Schröder

Die 69-jährige Dorothea erhält Anfang der 1990er Jahre die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und erfährt, dass sie in einem Jahr sterben wird. Nach einem Leben voller Opfer und enttäuschter Glückserwartungen versucht sie, den bevorstehenden Tod durch eine Reise in die Vergangenheit zu verarbeiten. Sie macht sich auf die Suche nach einer verlorenen Liebe, einem tschechischen Kriegsgefangenen, der auf ihrem Bauernhof gearbeitet hat. Mit ihrer Tochter, der 40-jährigen Reiseführerin Johanna, reist sie entlang der Elbe, von Hamburg bis zur Quelle im tschechischen Riesengebirge, der Heimat des Kriegsgefangenen. Dabei wird in Rückblenden ihr Leben von den 20er bis zu den 80er Jahren wachgerufen.

Leseprobe

Leseprobe: „Flussaufwaerts durch die Zeit“ von Gesa Schröder

Leseprobe

Leseprobe: „Auf der Passhöhe“ von Gesa Schröder

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Dass ich nur schreibend über die Dinge komme …

Christa Wolf

Der Kulturmaschinenblog

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