Leander Sukov
Leander Sukov wurde 1957 in Hamburg geboren. Veröffentlichungen in Literaturzeitungen (ab 1973), Mit seinem literarischen Schaffen ging immer auch politischer Aktivismus einher. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Bühnenmonologe, Gedichte und Essays. Er ist als Theaterkritiker und Rezensent tätig. Außerdem gibt er www.kultur-und-politik.de heraus.
Dreihundert Seiten Gedichte. Und sie sind nur ein kleiner Teil der Lyrik, die Sukov seit seinem 15. Lebensjahr geschrieben und veröffentlicht hat. Im vorigen Jahr erschien im Kulturmaschinen-Verlag das Langgedicht „Obszön“, ein Flug durch die Hölle, die die Welt für viele Menschen ist.

weitere Bücher

Geschichten über den Windkraftunternehmer Altmann, der im einem Zugabteil Erster Klasse bei der Fahrt durch den Bahnhof Hamburg-Harburg aus der Welt verrückt und zur Pflege an die Ostsee geschickt wurde; nebst wunderschöner Gedichte von Tod und Grauen und einer Geschichte über Eleonore Klappfuß, die Sachen machen kann (und es auch tut). Auch einige Kleinigkeiten unklarer literarischer Art befinden sich im Buch.
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Jeder Staat ist eine legalisierte Interessengemeinheit, die sich gegen das Individuum verschworen hat.

Walter Mehring

In Arbeit

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7 Tage Montag.

Der Kulturmaschinenblog

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Bomben am Strand

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