Kolossale Chose:
Steigerwald: Werke in 4 Bänden (bald gibt's den fünften)
Degenhardt: Das Gesamtwerk in 10 Bänden
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Herbst 2013

HerbstkatalogKulturmaschinen Herbst 2013 Unser aktuelles Programm finden Sie als PDF als Link. Klicken Sie einfach auf das Bild oder auf den Link am Ende der M...

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Erich-Köhler-Reihe

Wir wollen ihn komplett!Erich Köhler gehörte zu den herausragenden Autoren der DDR. Seine Romane und Novellen, seine Sprache und die mit ihr auf mehreren Ebenen...

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Franz Josef Degenhardt: Die Werkausgabe

Werkausgabe Franz Josef Degenhardts erscheint im Kulturmaschinen VerlagNicht nur als Chansonnier und Liedermacher hat Franz Josef Degenhardt große Erfolge feier...

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Die Weiße Rose: Alexander Schmorell
cover zu blau 96dpiAlexander Schmorell ist seit Tagen auf der Flucht, als die Geschwister Scholl hingerichtet werden. Mit Hans Scholl hatte er die „Weiße Rose“ gegründet und ihre Flugblätter verfasst. Schmorells Flucht scheitert. Er kehrt nach München zurück. Sein Fahndungsplakat klebt an den Mauern der Stadt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er verraten wird.
Jutta Schubert schildert in ihrem Roman „Zu blau der Himmel im Februar“ ein bisher nicht erzähltes dramatisches Schicksal des deutschen Widerstands.
Der Roman basiert auf Interviews, die die Autorin mit Zeitzeugen, also Familienangehörigen, Freunden und Bekannten von Alexander  Schmorell, sowie den anderen Protagonisten der „Weißen Rose“ geführt hat und die inzwischen fast alle verstorben sind. So entstand einerseits ein einzigartiges Dokument seiner missglückten Flucht und andererseits ein Roman, der die Dramatik und Tragik des Scheiterns, das in die Verhaftung und Hinrichtung Alexander Schmorells mündete, auf gekonnte Weise nachzeichnet.
2004 wurde das Theaterstück „Aus den Archiven des Terrors“, das zunächst aus dem Interview-Material mit den Zeitzeugen entstanden war, vom Jungen Schauspiel Ensemble München unter der Regie von Michael Stacheder in der Reithalle München uraufgeführt. In der Süddeutschen Zeitung vom 6.2.2010 hieß es dazu: „Manche Geschichte wird so oft erzählt, dass sie allen Reiz zu verlieren scheint. Doch dann kommt jemand, der sie zu neuem Leben erweckt und plötzlich ist es, als hätte man sie noch nie gehört. […] Die Bühnenfassung des JSEM ist so ein Fall. Der Flut an Filmen und Büchern über die Münchner Widerstandsgruppe im Dritten Reich ist nicht mehr viel hinzuzufügen, und spätestens nach der erfolgreichen Kinofassung haben sich die Bilder der gottesfürchtigen, heldenhaften Sophie Scholl, verkörpert von Julia Jentsch, tief eingebrannt in das mediale Gedächtnis – trotz heftiger Kritik aus Historikerkreisen. […] Doch Regisseur Michael Stacheder und seine Truppe machen alles anders – und sie machen es besser.“
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Heinrich von der Haar: Der Idealist
hvhProvinz. Berlin. Revolte. Die Fortsetzung von „Mein Himmel brennt“

Den jungen Erwachsenen Heiner, dessen Kindheit Heinrich von der Haar in seinem preisgekrönten Roman Mein Himmel brennt erzählt, zieht es fort vom brutalen Vater und der Enge des erzkatholischen Dorfes. Als er sich ins West-Berlin der 1970er-Jahre aufmacht, gerät er mitten in die Studentenrevolte.
In einer Kreuzberger WG trifft der bodenständige Provinzler auf die Hippiefrau Wiltrud, eine Pfarrerstochter, bei der er emotionale Wärme findet, und auf die distanzierte, aber auch anziehende Fabrikantentochter Lisa, die eine Uni-Karriere anstrebt, sowie auf den kiffenden, fahnenflüchtigen GI Justin und den spöttelnden Kommunisten Klaus.
Nur Demonstrieren, Plakatieren und Sprayen sind nicht sein Weg – das erkennt Heiner bald. Im Gegensatz zu Justin, der auf Gewalt setzt, und zu Wiltrud, die von einer Öko-Landkommune träumt, brennt er darauf, die Ursachen der Ausbeutung zu begreifen und bekämpfen: Er will Soziologie studieren.
Aber die Schatten der Vergangenheit holen ihn ein – die Gewalt, die ihm angetan wurde, und alte Schuldgefühle. Umso mehr engagiert er sich für Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Seine Hoffnungen setzt Heiner auf die nächste Generation, die selbstbewusster und selbstverantwortlicher handeln und leben soll.
Nach dem Diplom steht Heiner vor Berufsschülern. Nachdem er sich zunächst gegen den Argwohn seiner Genossen, die an Heiners Gesinnung zweifeln, und gegen die neuen Kollegen, die seinen Lehrmethoden kritisch gegenüberstehen, durchsetzen muss, glaubt er, dass er nun endlich etwas verändern kann – was er jedoch erntet, ist eine erstaunliche Wut, und die eskaliert.
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Interview mit Jutta Schubert
jutta schubert 72Die Website Hamcha.da - Menschen im Gespräch ist eine verdienstvolle Einrichtung. Michael Vilsmeier führt Interviews, die in ihrer Tief - und ihrer Länge - weit über das übliche Maß hinaus gehen. Wir freuen uns, dass er auch Jutta Schubert interviewt hat.

HAMCHA: Sie haben erwähnt, dass Sie zu Ihrem Roman „Zu blau der Himmel im Februar“ sehr viel recherchiert und sehr viel Material gesammelt haben, über einen langen Zeitraum. Auf der anderen Seite gibt es diese spirituelle Quelle, die für Sie Inspiration bedeutet. Ist es dann so ein Balanceakt zwischen dem knallharten Realitätsbezug, dem Material, das Sie anhäufen und auf der anderen Seite der kreativen und inspirierten Verarbeitung dessen? Wie nahe bleiben Sie an der Realität und wie sehr lieben Sie es, in die Fiktion, in die Spekulation, in das selbst Erschaffene hinüberzugleiten?

Jutta Schubert: Alles, was ich belletristisch schreibe, ist Fiktion. Auch der Roman. Er basiert zwar auf Tatsachen, alle Fakten darin stimmen, soweit ich sie recherchieren konnte, aber dann muss man sich von der Recherche wieder lösen, um über sie hinaus an die Gefühle heranzukommen und sich einfühlen zu können. Das ist ein Prozess, er dauert natürlich einige Zeit, bis man das soweit verarbeitet hat und überhaupt wieder einen freieren Blick auf das Ganze bekommt. An diesem Punkt habe ich eine Reise gemacht, ich habe einen Teil der Flucht von Alexander Schmorell nachvollzogen. Ich habe mich in einen Zug gesetzt und bin die Wegstrecke gefahren, die er von München aus auf seiner Flucht gefahren ist. Dabei habe ich aus dem Fenster gesehen und mir erste Notizen gemacht, so fängt auch der Roman an. Dann bin ich, das steht jetzt im Roman nicht mehr drin, am Zielort ausgestiegen und bin den Weg gegangen, den Alexander Schmorell damals auf seiner Flucht gegangen ist. Es war auch Februar, es war Schnee, es war kalt, ich war allein und ich habe diesen Weg nachvollzogen, um mich hineinzuversetzen. Die Fiktion fängt sofort jenseits der Fakten an. Ich hätte das nicht schreiben können, wenn ich einfach nur die Fakten dargestellt hätte, dann hätte ich es als Sachbuch geschrieben. Das ist ja aber ganz bewusst ein Roman, weil es um die Menschen geht und ich mich hineingefühlt habe. Ich bin den Weg gegangen und habe versucht, das mit seinen Augen zu sehen und plötzlich war die Geschichte für mich da.

Das vollständige - wir meinen das in jeder Hinsicht - Interview finden Sie unter
http://hamcha.de/category/interviews/autoren/jutta-schubert/

(Foto: Susanne Schleyer/autorenarchiv.de)
 
Kunst - Ein geschichtlicher Entwurf
metscher kunst deckel finalDas Buch bezieht Stellung in einem aktuellen ideologischen Diskurs und ist zugleich eine Einführung in einen marxistischen Kunstbegriff in historischer Perspektive. Es fragt, was Kunst ist und entwickelt ein Konzept, von dem her die Geschichte der Künste wie die ihres Begriff s erschlossen werden können.
Ausgangspunkt ist der ideologische Kontext, in dem Künste wie Kunsttheorie und Kunstkritik heute stehen. Im Versuch einer Positionsbestimmung wird die Geschichte der Künste als Geschichte des ästhetischen Gegenstands – des künstlerischen Produkts wie der Kunstverhältnisse als Teil historisch determinierter kultureller Konstellationen – theoretisch rekonstruiert; analog dazu die Geschichte der begriffl ichen Erfassung dieses Prozesses bis hin zur Darstellung der Prinzipien einer auf dem Denken von Marx und Engels aufbauenden Kunsttheorie. Auf diese Weise werden Kriterien gewonnen, die eine Orientierung in der Desorientierung gegenwärtiger Wertungen und Debatten möglich machen.

Aus dem Buch:
Die Formen eines marktkonformen Nihilismus haben heute in den dominanten ideologischen Diskursen die Th eoreme ästhetischer Autarkie auf weite Strecken abgelöst. Elitäre Kunstauff assungen sind zwar nach wie vor präsent - es sei allein an Bayreuth und Salzburg erinnert -, doch führen sie, als Relikte Read Moreeiner altertümlichen Ideologie, im ganzen gesehen ein eher randständiges Dasein. Sie sind nicht mehr als Ornament ökonomischer und politischer Macht.
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Interview mit Prinz Chaos

Prinz Chaos II hat sich um das Erbe Degenhardts in besonderer Weise und mit viel Enthusiasmus verdient gemacht. Der Liedermacher, der in Thüringen lebt, aus Bay...

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Kinderarbeit

Kinderarbeit in Deutschland Vom Kaiserreich über die ersten Jahre der Bundesrepublik Deutschland bis heute reicht die Analyse von Kinderarbeit die Heinrich von...

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Kein DRM bei unseren e-books

Die Digitale Rechteverwaltung (Digital Rights Management - DRM -) stellt unserer Meinung nach eine erhebliche Einschränkung für die Leser dar. Welche restriktiv...

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