Kolossale Chose:
Die Liederbücher Franz Josef Degenhardts

Rückerstattung des schon gezahlten Kaufpreises!


Durch die notwendigen Umstrukturierungen des Verlages und durch Probleme hinsichtlich der Rechte ist es uns nicht gelungen, die beiden Liederbücher zu realisieren. Sie waren Teil des Gesamtpaketes. Wir bedauern sehr, dass diese Bücher nun nicht -- bei uns -- erscheinen werden.
Einige Kunden haben den "kompletten Degenhardt" erworben. Ihnen erstatten wir das schon gezahlte Geld zurück. Dazu werden wir in noch in diesem Jahr Anschreiben an alle uns vorliegenden Adressen verschicken, um die Rückzahlungen möglich zu machen. Sollten Sie bis zur zweiten Januar-Woche kein Schreiben vorliegen haben, so bitten wir Sie herzlich, uns zu kontaktieren.
 
Voll grauer Trauer
Malewitsch-Schwarzes QuadratWir haben Kenntnis vom Tod unserer Lektorin Maria Evans-von Krbek erhalten und sind traurig. Seit Beginn des Verlags hat sie uns mit ihrem großen literarischen Wissen begleitet, hat aus Manuskripten in enger Zusammenarbeit mit den Schriftstellerinnen und Schrifstellern Bücher geformt. Sie war uns ans Herz gewachsen und es ist nicht übertrieben, wenn wir sagen: Wir haben sie geliebt. Ihr Tod versetzt uns in tiefe Trauer, in ein ganz graues Gefühl.
Sie wird vielen Menschen schmerzhaft fehlen. Literaturfestivals, Lehrgänge für angehende Schriftsteller, die Bücher die sie für uns und andere Verlage begleitete, die Verlage, die sie in der Gründung unterstützte oder deren Gründung sie anregte ... die Menschen, die sie kannten, werden, wie wir, voll Traurigkeit den Verlust beklagen, der nun eingetreten ist.
Wir fühlen mit ihrer Familie und den engen Freunden, zu denen auch wir gehören durften.

Die Verlagsleitung des Kulturmaschinen Verlages
 
Kein DRM bei unseren e-books
Functional reference modelDie Digitale Rechteverwaltung (Digital Rights Management - DRM -) stellt unserer Meinung nach eine erhebliche Einschränkung für die Leser dar. Welche restriktive Methode man auch wählt, sie macht entweder Softwareinstallationen notwendig oder online-Zugänge. Die nicht restriktiven, sogenannten "milden" DRMs bedeuten, dem Buch Wasserzeichen (sichtbar oder unsichtbar) hinzuzufügen oder persönliche Informationen (Eigentümernamen, Kreditkarteninformationen usw.) beim Kauf in den File zu integrieren. Abgesehen davon, dass die Verwendung serverbasierter DRMs für uns schon deshalb nicht möglich ist, weil unsere e-books über mehr als zwei Dutzend Shops vertrieben werden (die nicht alle auf die jeweilige Technik hin ausgelegt sind), so würde uns die "milde" Technik nur dann nützen, wenn wir ständig und zielgerichtet unsere e-books im Netz suchen würden. Wir haben aber gar nicht vor, Leser von Gerichten verfolgen zu lassen.
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Startklar für das kommende Herbstprogramm
lskopf braun hutDer Kulturmaschinen Verlag nimmt wieder Fahrt auf. Mit voller Kraft voraus wird er in die Herbstsaison starten. Neuer Verlagsleiter ist der Schriftsteller Leander Sukov, der auch für das zukünftige Programm verantwortlich zeichnen wird. Ausgebaut werden soll die Sachbuchreihe, die in Zukunft nicht mehr allein in „blau“ erscheinen wird und ihren inhaltlichen Schwerpunkt über Philosophie und Ästhetik hinaus auch in die Themen Soziologie und Geschichtswissenschaft ausweiten wird. Neu hinzu soll ab 2018 ein wissenschaftlicher Zweig kommen, der Dissertationen und ähnliche Arbeiten herausgeben wird.
Die Buchproduktion im Bereich der schönen Literatur wird überwiegend mit gebundenen und bibliophilen Büchern gestaltet werden. Ausgebaut werden wird allerdings der Bereich „kleines Buch“, der vermehrt auch Lyrik umfassen soll und niedrigpreisige Bücher im kleinen Format anbieten wird.
Der Verlag, der einiges Renommee in den vergangenen acht Jahren erworben hat, musste 2016 Insolvenz anmelden. Allerdings ist die Verlagstätigkeit freigegeben und die Gesamtleitung durch die Verlegerin Simone Barrientos uneingeschränkt möglich. Ziel ist das Unternehmen bis zum Jahr 2021 schuldenfrei zu stellen.
Zusammen mit anderen Verlagen baut der Kulturmaschinen Verlag zur Zeit das Protal 99friends.de auf, das kleineren Verlagen ermöglichen soll eine ausreichende Anzahl Subskriptionen zu erlangen um ohne unkalkulierbare Risiken auch solche Bücher verlegen zu können, die nur wenige Marktchancen haben.
Der Kulturmaschinen Verlag wird auch weiterhin keine sogenannte Genre-Literatur veröffentlichen, sondern sieht sich als Verlag der gehobenen Belletristik und der gesellschaftlich relevanten Geisteswissenschaften.