Kolossale Chose:
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Liebe Autor_in,

Sie möchten uns Ihr Manuskript zukommen lassen. Das finden wir nett und freuen uns. Allerdings kommen wir nicht umhin, sozusagen der guten Ordnung halber, Ihren Enthusiasmus zu dämpfen:

  • Schicken Sie uns keine vollständigen Manuskripte!
  • Wir benötigen ca. 20 Seiten Leseprobe und ein Exposé von Ihnen.
  • Erwarten Sie keine schnelle Reaktion. Alles muss gelesen und besprochen werden. Dann erst antworten wir. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen eine Antwort allerdings nur dann zukommen lassen, wenn wir grundsätzlich an ihrer Arbeit interessiert sind.

Falls wir Ihr Manuskript in ein Buch verwandeln wollen und Sie bereit sind, es uns zu geben, so wird zwischen uns der Normvertrag gelten, der zwischen dem Verband deutscher Schriftsteller (in den wir einzutreten empfehlen, so bald Sie die Voraussetzungen dafür haben) und dem Börsenverein des deutschen Buchhandels ausgehandelt worden ist. Wir erwarten von Ihnen Literatur, aber nicht, dass sie zusätzlich zu Ihrer Arbeit auch noch Geld mitbringen. Sollte Ihnen auf ihrer Verlagssuche schon ein Angebot begegnet sein, bei dem man von Ihnen Geld verlangt (falls es Ihnen noch nicht begegnet ist: Es wird noch kommen), so erschlagen Sie ihre Freude über die Annahme Ihres Manuskriptes bei solchen Verlagen. Lesen Sie deshalb unbedingt die Website von FAIRLAG! FAIRLAG ist eine Initiative von literarischen Verbänden und Interessenvertretungen, die wir unterstützen. Lesen Sie sich das gut durch!

Wir veröffentlichen keine "Genre-Literatur": Also weder sog. "erotische Literatur", keine Vampirromane, keine Mittelalterbücher. Aber immer unter der Einschränkung, dass es sich bei diesen Ausschußkriterien um "Genre" handelt. Also um Erotik der Erotik willen, um Untote ohne weitere Bezüge, um Mittelalter, welches daher kommt, wie es nicht war. Wenn in Ihrem Manuskript Erotik, Wesen von fremder oder befremdlicher Art, historische Bezüge - gleich welcher Zeit - vorkommen, aber eben nicht trivial sind, dann sollten Sie uns gleichwohl mit einer Leseprobe und dem Exposé versehen. Vielleicht steckt in Ihnen ein neuer Henry Miller, eine neue Anais Nin, vielleicht haben Sie ein Buch in der Schublade, welches sich mit dem "Namen der Rose" messen kann oder mit dem Drakularoman von Bram Stoker. Ebenfalls der guten Ordnung halber möchten wir daraufhin weisen, dass diese Aufzählung natürlich unvollständig ist und lediglich dazu dient, den "Genre-Roman" von der nicht trivialen Literatur zu unterscheiden.

Bitte gehen Sie davon aus, dass wir per gelber Post zugesandte Einreichungen nicht zurückschicken, wenn kein Rückumschlag (beschriftet) und kein ausreichendes Porto beiliegt.

Sie können uns die Leseproben gerne - wir ziehen diesen Weg vor -  per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zukommen lassen, entweder als doc-, rtf- oder Openoffice-File oder als PDF.